Missbrauch und Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln: Informationsmaterial für Patientinnen und Patienten

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) plant, die bedarfsgerechte und zielgruppenspezifische Weiterentwicklung von Informationsmaterialien sowie die Entwicklung von Verbreitungskonzepten zu fördern.

In Deutschland gibt es geschätzt 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen mit Medikamentenabhängigkeit. Der überwiegende Teil der Medikamentenabhängigkeit geht dabei auf Schlaf- und Beruhigungsmittel zurück. Damit sich die Patientinnen und Patienten besser über die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln informieren können,gibt es bereits eine Reihe von Informationsmaterialien zum Thema. Unbekannt ist, in welchem Umfang diese Informationsmaterialien zum Einsatz kommen und ob sie den Bedarfen der Patientinnen und Patienten entsprechen.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) plant daher, die bedarfsgerechte und zielgruppenspezifische Weiterentwicklung von Informationsmaterialien sowie die Entwicklung von Verbreitungskonzepten zu fördern. Dadurch soll das Wissen der Patientinnen und Patienten bezüglich der risikoarmen Anwendung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln verbessert und der Anteil der Menschen mit Medikamentenabhängigkeit verringert werden.

Gegenstand der Förderung ist ein Forschungsprojekt mit begleitender Evaluation, welches die Erfassung bereits vorhandener Informationsmaterialien, die zielgruppenorientierte Weiterentwicklung sowie die Entwicklung und modellhafte Erprobung eines Verbreitungskonzepts zum Ziel hat.

Die Bekanntmachung "Missbrauch und Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln:  Informationsmaterial für Patientinnen und Patienten" wurde am 29.10.2018 veröffentlicht. Ihre Projektskizzen können Sie bis zum 11.01.2019 um 18:00 Uhr über das Online-Tool einreichen.

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