Studie zu Effizienzpotentialen einer verbesserten Koordinierung in der ambulanten Pflege

Gegenstand des Auftrags ist das Herausstellen von derzeit (im Betrieb) angewandten oder den Befragten bekannten (außerbetrieblichen, z. B. auf gesetzlicher oder politischer Ebene) Methoden und Maßnahmen zur verbesserten Koordinierung in der ambulanten Pflege. Die Projektlaufzeit umfasst drei Projektphasen in einem Zeitraum von 18 Monaten.

In der ersten Projektphase soll mittels einer wissenschaftlichen Literaturrecherche eine Ist-Analyse zu ausgewählten gesetzlichen Rahmenbedingungen zur wohnortnahen Versorgung im ambulanten Bereich erstellt werden.

In der zweiten Projektphase ist eine Befragung von Vertreterinnen und Vertreter der Kassenverbände, Einrichtungsträgerverbände sowie der Leitungskräfte und Mitarbeiten-den in der Pflege durchzuführen. Dabei sollen Maßnahmen der Dienst- und Tourenplanung hinsichtlich ihrer Eignung, Wirkungen, Einschränkungen und insbesondere Verbesserungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Koordinierung ambulanter Pflegeleistungen dar-gestellt und bewertet werden.
In der dritten Projektphase sind aus den Ergebnissen der Literaturanalyse und Auswertung der Befragung zukunftsweisende Handlungsempfehlungen zur Festlegung des Einzugsbereiches und zu verbesserten Koordination der verschiedenen Leistungserbringer in der ambulanten Pflege mit dem Ziel der Sicherung von Effizienzpotentialen in ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten herzuleiten. Die Projektergebnisse sollen abschließend durch die Entwicklung eines multimedialen Handlungsleitfadens, differenziert nach den möglichen Adressaten und Ebenen für die Umsetzung, aufbereitet werden. Dieser ist so zu gestalten, dass er barrierefrei im Internet der Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann.
Weitere Informationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Einreichungen sind vom 16.08.2020 bis 17.09.2020 möglich. Näheres ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.