Studie zur Analyse der regionalen Unterschiede bei der Antibiotika-Verordnung

Antibiotika gehören mit zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln in Deutschland und sind essentiell für die Behandlung von bakteriellen Infektionen.

In Deutschland gibt es bezüglich der Antibiotika-Verordnungen auf Basis der Daten aus dem Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung sowohl hinsichtlich der regionalen Verteilung als auch in den verschiedenen Altersgruppen deutliche Unterschiede im humanmedizinischen Bereich.

Gegenstand des Auftrags ist es, die Gründe, die hinter den bekannten Unterschieden in den Antibiotika-Verordnungen stehen, zu identifizieren. Die Studie umfasst dabei zwei Arbeitspakete. Arbeitspaket 1 beinhaltet die Analyse aktueller Daten im Hinblick auf Unterschiede bei der Antibiotika-Verordnung und der anschließenden vergleichenden Darstellung mit bereits publizierten Daten. Arbeitspaket 2 umfasst die Eruierung der zugrundeliegenden Ursachen für diese Unterschiede.

Dabei soll auf die Hintergründe und Ursachen A) hinsichtlich der Unterschiede der regionalen Verteilung und B) hinsichtlich der Unterschiede in den verschiedenen Altersgruppen eingegangen werden.