Aktueller Stand der Integration von Aspekten der Geschlechtersensibilität und des Geschlechterwissens in Rahmenlehr- und Ausbildungsrahmenpläne, Ausbildungskonzepte und -curricula und ggf. Lernzielkataloge für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Durch das am 01.01.2016 in Kraft getretene Präventionsgesetz und die entsprechenden Änderungen des SGB V wurde der Blick auf geschlechtsspezifische Ansatzpunkte in der Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung gelenkt.

Krankenkassen müssen seither bei ihren Leistungen geschlechtsspezifische Besonderheiten berücksichtigen. Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung müssen zudem dazu beitragen, sozial bedingte und geschlechtsbezogene Ungleichheiten in den Gesundheitschancen zu verringern.

Durch diese Änderungen wird nochmals unterstrichen, dass Wissen zu geschlechtsspezifischen Besonderheiten in der Prävention und Gesundheitsförderung, der Krankheitsentstehung, dem Krankheitsverlauf, der Diagnostik, der Therapie, der Kommunikation mit der Zielgruppe und zu den Versorgungsbedarfen eine wichtige Kompetenz für Beschäftigte im Gesundheitswesen ist. Eine entsprechende Geschlechtersensibilität bei den Beschäftigten ist notwendig, damit dieses Wissen Anwendung im Versorgungsalltag findet.

Damit diese wichtige Kompetenz nachhaltig bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen zur Verfügung steht, müssen die entsprechenden Inhalte in die Ausbildungsangebote für Auszubildende und Studierende integriert sein. Der aktuelle Stand dieses Prozesses ist im Rahmen des zu vergebenden Auftrags zu erforschen. Näheres ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

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